Hobos und Klett MINT zeigen: Bienenforschung ist mehr als Honigwaben schauen

Hobos und Klett MINT zeigen: Bienenforschung ist mehr als Honigwaben schauen

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Diesen dramatischen Satz soll Albert Einstein einst über die fleißigen Honigproduzenten gesagt haben. Ob er tatsächlich so gefallen ist, sei dahingestellt, er macht aber die Bedeutung der Bienen für die Umwelt klar. Sie bestäuben die Pflanzen und sind so unentbehrlich für die Menschen. Grund genug, sich für sie zu interessieren: Zusammen mit dem seit Jahren sich aktiv mit der Bienenerkundung beschäftigenden Projekt Hobos und der Audi Stiftung für Umwelt zeigt Klett MINT innovativ mit dem fächerübergreifenden Arbeitsheft „Bienenforschung für den MINT-Unterricht“, wie dies gelingen kann.

Bienen als Forschungsprojekt für Schülerinnen und Schüler

Viele Menschen verbinden mit Bienen lediglich Honig. Dabei ist das gelb-schwarz gestreifte Insekt weitaus mehr als nur Honiglieferant. Laut dem Forschungszentrum CNRS in Montpellier sorgen die kleinen Arbeiter für eine Wertschöpfung von etwa 200 Milliarden Euro pro Jahr. Leider sind die Bienenzahlen seit Jahren rückläufig, ein Aussterben hätte immense Folgen für die Menschheit – ökologisch und wirtschaftlich.

Das von der Audi Stiftung für Umwelt unterstützte, von Professor Jürgen Tautz ins Leben gerufene Projekt Hobos, beschäftigt sich seit Jahren aktiv mit der Bienenforschung. Mit Kameras und Sensoren ausgestattete Bienenstöcke schaffen die perfekte Grundlage zur Bienenforschung für jedermann. Da Bienen jedoch von vielen noch nicht als interessantes Forschungsthema wahrgenommen werden, wird diese lohnenswerte Möglichkeit häufig nicht genutzt. Das Ziel ist, Kindern und Jugendlichen bereits früh zu zeigen, dass Maja und ihre Kollegen weitaus mehr sind als nur Honiglieferanten. So entstand der Wunsch, Schülerinnen und Schüler für die Bienenforschung zu sensibilisieren, und dies durch schulgerechte Materialien rund um die Honigproduzenten – kurz: die Idee zum Arbeitsheft „Bienenforschung für den MINT-Unterricht“ von Hobos und Klett MINT war geboren.

Mit Klett MINT erfolgreicher Transfer der Biene in den MINT-Unterricht

Erfolgreiches Schulmaterial ist nicht leicht zu entwickeln. Ein ständiger Austausch zwischen Autoren, Pädagogen und fachlichen Experten bildet hierzu die notwendige Grundlage. Klett MINT als Bildungskommunikationsagentur gelingt dies auf Basis ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich der Entwicklung von Bildungsmedien – insbesondere auch im Bereich der MINT-Förderung von Kindern und Jugendlichen. In Zusammenarbeit von Hobos und Klett MINT entstand so das Arbeitsheft „Bienenforschung für den MINT-Unterricht“. Zahlreiche spannende Facetten der Bienenforschung werden vorgestellt und für den fächerübergreifenden MINT-Unterricht (Klassen 7 bis 10) aufbereitet. Mit dem Arbeitsheft gelingt es, die Neugier und den Forscherdrang der Schülerinnen und Schüler zu wecken.

„Sind Bienen mittags faul?“ – anregende Unterrichtsfragen wecken die Forscherlust

„Bienenforschung für den MINT-Unterricht“ bietet spannende MINT-Inhalte. Interessante Fragestellungen wie „Sind Bienen mittags faul?“, „Wie viel Energie sammelt die Honigbiene an einem Tag?“ oder auch „Spüren die Bienen die Ankunft eines Gewitters?“ vermitteln ansprechend Themen aus Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik und eröffnen das Unterrichtsgespräch. Die im Heft enthaltenen Fragen folgen demselben logischen Aufbau und sind jeweils mit dem dazu konzipierten Material (Arbeitsblätter etc.) für eine Doppelstunde konzipiert. Die Unterrichtsmodule sind unabhängig voneinander konzipiert und bieten somit Fachlehrerinnen und –lehrern die Möglichkeit eines flexiblen Einsatzes in der Schule.

Weiteres Material – das Sachbuch „Die Erforschung der Bienenwelt“

Hobos ist eine Plattform, die jeden Nutzer zum Bienenforscher macht. Sie möchte allen Interessierten die Möglichkeit zur Erforschung der Honigsammler eröffnen. Und so entstand, ebenfalls in einer Partnerschaft der Audi Stiftung für Umwelt, Klett MINT und Prof. Jürgen Tautz das Sachbuch „Die Erforschung der Bienenwelt: Neue Daten – Neues Wissen“.